Saison 15-16

Finale Westfalenpokal: Rot-Weiß Ahlen - SG Wattenscheid 09 0:3

 

Nun war es also so weit. Der Tag, dem jeder 09er so lange entgegen gefiebert hat.

Fast zehn Fanbusse sollten sich an diesem Tag auf den Weg gen Münsterland machen.

Um das Intro vorzubereiten, beschlossen wir, etwas eher als die restlichen Busse abzufahren und so kam man frühzeitig am Wersestadion an, wo einen extrem entspannte Bullen sowie Einlasskontrollen erwarteten.

Nachdem soweit alles vorbereitet war und man Spenden für unseren geschädigten Bruder sammelte, war es interessant zu beobachten, welch alte Gesichter mal wieder im Block gesichtet werden konnten. Wenn doch nur ein Bruchteil von all denen im tristen Regionalligaalltag kommen würden…

Aber sei es drum, der Block füllte sich ziemlich gut und so waren es am Ende sicher knapp 1.200 Gästefans. Bei brütender Hitze in der prallen Sonne ging es schon kurz vor Anpfiff mit den ersten Gesängen los. Zum Einlauf erfolgte dann das Intro, welches in Zusammenarbeit mit Biernot, Los Presidentes und den Dynamites 09 auf die Beine gestellt wurde.

Gesamtbild stimmt uns absolut zufrieden. Leider musste man im Nachgang erfahren, dass der Spruch nicht allzu neu war, was im Vorfeld logischer Weise keinem von uns bekannt war, dennoch enorm ärgerlich ist, so ehrlich muss man sein.

Die Wattenscheider Anhängerschaft legte erstmal lautstark los. Motivation war allen anzumerken und so stellte sich die Koordination des großen Blockes manchmal als gar nicht so einfach heraus. Geklappt hat es dennoch und so haute man, beflügelt durch die frühe Führung, das ein oder andere Mal richtig ein raus. Die Hitze im Block machte nicht wenigen allerdings merklich zu schaffen. Insgesamt kann man mit dem Auftritt in Hälfte 1 zufrieden sein, allerdings wäre noch deutlich mehr möglich gewesen.

Unsere Elf legte ebenfalls enorm gut los und erzielte durch ein sehr sehenswertes Tor den oben erwähnten frühen Führungstreffer. Auch das 2:0 ließ nicht allzu lange auf sich warten und so hatte man schnell das Gefühl, als würde man tatsächlich als Sieger vom Platz gehen.

Im zweiten Durchgang nahmen diese Gewissheit und damit auch die Stimmung im Block von Minute zu Minute zu. Absolut zufriedenstellend, Daumen hoch! Auch unsere Elf ließ nichts mehr anbrennen und so wurde das Spiel nicht erst mit dem 3:0 entschieden.

Als der Schiri das Spiel abpfiff, lagen sich alle in den Armen und nicht wenigen liefen sogar ein paar Tränen hinunter. Nach einem Jahrzehnt Abstinenz kehrt unsere SG 09 in den DFB-Pokal zurück. DANKE an alle, die dies ermöglicht haben!

Lange noch zogen sich die Feierlichkeiten im Block hin, ehe man das zahlreiche Material zusammen packte und sich zurück zu den Bussen machte.

Blick auf den Gegner: Engagierter Auftritt im Stadion mit zahlreicher Unterstützung ihrer Freunde, wenn auch aufgrund der Masse nicht wirklich zu vernehmen. Lediglich das Ahlener Intro war für die Tonne. Außerhalb des Stadions kann man den Gastgebern ebenfalls ein motiviertes Auftreten attestieren. Bis auf kleinere Scharmützel, blieb es aber beim obligatorischen Gepose von beiden Seiten.

Rückfahrt gestaltete sich feuchtfröhlich und in Wattsche angekommen wurde noch lange dieser Triumph gefeiert. Nun heißt es, die Tage bis zur Auslosung zählen!

Der Dank geht auch ins Frankenland für die Unterstützung!

38. Spieltag: SG Wattenscheid 09 - SV Rödinghausen 2:2

 

Das letzte Heimspiel der Saison stand an und irgendwie hatte man einfach das Gefühl, als sei der Kick richtig sinnlos. Vorfreude demnach sicher nicht am Siedepunkt.

Immerhin das Wetter konnte begeistern und so ging es nach einem entspannten Warm-Up unter freiem Himmel gen Lohrheidestadion.

Für unseren heutigen Gast ging es um den Klassenerhalt, weshalb ein Fanbus aus Rödinghausen anreiste und zum Anpfiff sogar eine kleine Fahnenchoreo gezeigt wurde. Neue Maßstäbe wurden dabei sicher nicht gesetzt aber in Anbetracht dessen, dass keine wirkliche Fanszene existiert, ging das Gesamtbild absolut klar. Auch danach wurde ein wenig von Seiten der Grünen supportet.

Unser Block legte wirklich sehr ansprechend los, ließ dann nach etwa 15 Minuten aber stark nach, was sich im Laufe des Spiels auch nicht mehr bessern sollte. Irgendwie hatte man fast schon Testspielgefühle. So ist es halt, wenn es seit Wochen um Nichts mehr geht und die Mannschaft auch entsprechend spielt.

Eben jene konnte im Laufe des Spiels 2:0 in Führung gehen, was im Falle eines Kölner Sieges den Abstieg der Gäste bedeutet hätte, allerdings schaffte man es tatsächlich, diese Führung noch zu verspielen, weshalb die Grün-Schwarzen den Klassenerhalt feiern konnten. Schade.

Im Anschluss an das Spiel ließ man im Kreise der Gruppe den Tag mit Bier, Schnaps sowie Fleisch ausklingen und spielte die Flunky-Ball-Meisterschaft weiter aus.

Die Saison ist nun also rum und man beendet die Spielzeit im oberen Mittelfeld der Tabelle. Hätte man vor der Saison sicher so unterschrieben, allerdings ist diese Platzierung wohl nur auf die Wahnsinns Hinrunde zurück zu führen, denn was in der Rückrunde weitestgehend gezeigt wurde, wusste wenig zu begeistern.

Dennoch steht am Samstag das Westfalenpokalfinale gegen die beschissenen Ahlener an. Ein Sieg und man stünde in der ersten DFB-Pokalhauptrunde! Dies bedarf wohl keiner weiteren Worte, die Motivation ist sowieso jedem 09er seit Wochen anzumerken.

Was den Support angeht, so kann man wohl auf die beste Saison seit dem Aufstieg zurück blicken – vielleicht sogar auf die beste Saison der Gruppengeschichte. Gerade in der Hinrunde waren die Heimspiele oft absolut zufriedenstellend und auch in der Fremde gab es einige denkwürdige Auswärtsauftritte, wie die Spiele in Aachen, Gladbach oder Oberhausen. Zudem können wir uns als Gruppe ein wenig auf die Schulter klopfen, dass auch bei Auswärtsspielen, bei denen quasi niemand außer unserem Haufen anwesend war, trotzdem versucht wurde, sein Ding durch zu ziehen. Wäre in der Vergangenheit sicherlich nicht der Fall gewesen.

Allgemein war diese Saison für die Szene WAT von allerlei Veränderungen geprägt, allerdings steht die Gruppe gegenwärtig so geschlossen wie selten zuvor dar.

Nun gilt es, sich weiter zu entwickeln und supporttechnisch nochmal ein paar Schüppen drauf zu legen.

In der kommenden Regionalligasaison darf man sich aufgrund der Aufsteiger auf weitere Gegner auf den Rängen freuen. Gleichzeitig ist aber nicht davon auszugehen, dass man sportlich noch einmal derart gut dar steht. Man darf gespannt sein, wie sich dies auf den Block auswirken würde.

So oder so - wir freuen uns auf das Kommende. Bevor es aber in die wohlverdiente Sommerpause geht, gilt es in Ahlen nochmal richtig einen abzureißen! Alles für Wattenscheid!

37. Spieltag: 1. FC Köln II - SG Wattenscheid 09 3:1

 

Das letzte Auswärtsspiel der Regionalligasaison führte uns nach Köln zu den kleinen Geißböcken. Die Anreise verlief dabei denkbar unspektakulär mit dem Auto und so kam man zeitig im Gästeblock an, welcher sensationell mit zwölf weiteren Gästen gefüllt war. Dass am Ende der Saison ein wenig die Luft raus ist und Auswärtsspiele bei der zweiten Mannschaft des FC Köln, dann nicht mehr die Massen anlocken, ist völlig klar, aber dass keine 30 Leute die Mannschaft noch auswärts begleiten, ist dann doch ein absoluter Witz.

Wir beflaggten den Zaun – übrigens die einzigen Zaunfahnen an diesem Tag – und machten uns im gemütlichen Eckblock breit. Support hat trotz geringer Anzahl dann doch Spaß bereitet und die spontan zusammen gesammelte Bierbecherchoreo wusste die Massen zu begeistern.

Heimfans waren leider nicht anwesend, da die erste Mannschaft des FC zeitgleich in Dortmund ran durfte.

Was vergessen? Achja - das Spiel war wieder mal nicht wirklich der Rede wert. Aber wenn die Punkte dazu dienen, dass der FC auf Kosten von Rödinghausen die Klasse hält, soll es uns recht sein…

Gegen eben diese geht es im letzten Heimspiel der Saison. Bitte in Richtung Oberliga schießen!

36. Spieltag: SG Wattenscheid 09 – SC Wiedenbrück 2000 2:0

Vorletztes Heimspiel der Saison.

Bei bestem Fußballwetter traf man sich schon früh zum Warm-Up unter freiem Himmel.

Im Stadion angekommen, dann das erwartete Bild. Quasi niemand da. Eine kaum in Worte zu fassende Frechheit die Zuschauerzahl. Auch unser Block mehr als schlecht gefüllt.

Support entsprechend, wobei die erste Halbzeit durchaus Bock gemacht hat.

Das Geschehen auf dem Rasen auch nicht viel besser, allerdings schaffte unser Team es endlich mal wieder, drei Punkte einzusacken.

Die Luft scheint auf allen Ebenen raus zu sein. Wird Zeit, dass die Saison zu Ende ist.

23. Spieltag: FC Wegberg-Beeck – SG Wattenscheid 09 1:0 (Nachholspiel)

An einem Donnerstagabend ging es mit vier Autos der Szene gen Wegberg. Angekommen im Nirgendwo, war man positiv überrascht von der Gastfreundschaft. So durften wir für nur acht Euro auf die Tribüne der Heimfans statt für die üblichen 15 Euro. Auch sonst waren alle beteiligten Akteure inkl. der sehr zahlreichen Cops denkbar entspannt.

So fühlte man sich an gute Ober- und Verbandsligazeiten zurück erinnert und genoss die Freiheiten. Ein Unterschied zu vergangenen Zeiten war allerding, dass es außer unseren vier Autobesatzungen keine zehn weiteren 09er zum Auswärtskick geschafft haben. Aber Hauptsache zehn Fanbusse zum Pokalfinale…

Die Bedingungen bzgl. Support waren unter dem kleinen Dach nahezu perfekt, weshalb man sehr motiviert begann. Da die Trommel allerdings erst zur 30. Minute das Stadion betrat, kann der Auftritt in Hälfte 1 aber insgesamt als eher schleppend bezeichnet werden.

Auch auf dem Feld lief es eher schleppend. Torlos gegen die schon lange abgestiegene Schießbude der Liga. Als die kämpfenden Gastgeber im zweiten Durchgang auch noch durchaus verdient in Führung gingen, war die Blamage perfekt. Wahnsinn, was unsere Jungs seit Aachen abliefern. Wenn sich das mal nicht rächt…

Auf den Rängen hingegen blickt man auf einen super Auftritt im zweiten Durchgang zurück. Komplett unabhängig vom Spiel sang man mit viel Leidenschaft über die gesamte Zeit seine Lieder. Hat Spaß gemacht und war das einzig richtige in Anbetracht des Geschehens auf dem Grün und der Tatsache, dass wir nahezu die einzigen Gästefans waren.

Drei Ligaspiele sind es nun noch bis zum Spiel des Jahres!

35. Spieltag: Borussia Dortmund II - SG Wattenscheid 09 2:0

 

Flutlicht, Rote Erde und keine Spieltagsüberschneidung mit der ersten Mannschaft des BVB.

Vorfreude war definitiv vorhanden.

 

Unspektakuläre Hinfahrt per Zug. Gästeblock eher mäßig gefüllt und zu sehr verteilt. Unser Haufen war dann aber doch ganz in Ordnung bzgl. Anzahl.

Support war dann so lala. Bemüht waren ca. 40 Mann über 90 Minuten, aber wirklich Gehör konnte man sich sicher nicht verschaffen.

Die Gegenseite zu Beginn mit einer gelungenen kleinen Choreo und anschließend einem brachialen Support. Nahm in Halbzeit 2 zwar ein wenig ab, aber beeindruckend blieb es dennoch.

 

Auf dem Platz tat sich unsere Elf sichtlich schwer und erspielte sich kaum Torchancen. Nach einer torlosen ersten Halbzeit, machte der BVB Nachwuchs dann innerhalb von zehn Minuten die entscheidenden zwei Tore. Ein Unterschied wäre durchaus verdient gewesen, allerdings lassen die Leistungen in den vergangenen Spielen doch meist ein wenig zu wünschen übrig. Man merkt wohl, dass es um nichts mehr geht… Hauptsache der Schalter kann im Finale umgelegt werden.

 

Die Rückfahrt ereignete sich ebenso unspektakulär und so war man schnell wieder zurück in Old Wattsche. Die enorm entspannte Polizei darf ruhig mal positiv erwähnt werden.

34. Spieltag: SG Wattenscheid 09 – FC Kray 1:1

Spiel 1 nach dem Finaleinzug.

Im Vergleich zum Spiel unter der Woche ein stark dezimierter Haufen in unserem Block. Dieser hat im ersten Durchgang allerdings gut Gas gegeben. Daumen hoch!

Unsere Elf zeigte eher eine bescheidene Leistung und lag früh durch einen Elfmeter zurück.

Im zweiten Durchgang besserte sich das Spiel nicht wirklich. Stimmung kam nicht an Hälfte 1 heran und spätestens ab der 70. Minute war der Unmut über die gezeigte Leistung schuld daran, dass man supporttechnisch definitiv keine Bäume mehr ausriss.

Auf der einen Seite natürlich verständlich, da das Gezeigte schon echt ein Witz war – woran auch der späte Ausgleichstreffer nicht mehr ändern sollte – allerdings sollte man bedenken, dass die Saison gelaufen ist und wir uns dieses Jahr nu wirklich nicht beschweren können.

Am Freitag geht es zu den Amateuren nach Dortmund! Arsch hoch

Halbfinale Westfalenpokal: SG Wattenscheid 09 – Delbrücker SC 4:3 n.E.

 

Nun stand also das mit Spannung erwartete Halbfinalspiel an. Heimische Lohrheide, Flutlicht und nen zwei Klassen tiefer spielender Verein, stimmten im Vorfeld positiv. Sollte der Sieg doch nur reine Formsache sein.

 

Wie schon gegen Lemgo und Hassel, tat sich unsere Sportgemeinschaft aber enorm schwer und spielte keine wirklich gute Partie. Zwar war man mit zunehmender Spieldauer definitiv überlegen, aber wirklich zwingend war da wenig und auch die ostwestfälischen Gäste kamen zu ihren Chancen. So ging es also in die Verlängerung und auch wenn man den Spielern vom DSC die Müdigkeit anmerkte, kämpften diese beeindruckend weiter.

So schaffte es eine überlegene SG auch in der Verlängerung nicht, das erlösende Tor zu erzielen, weshalb es nach 120 Minuten Elfmeterschießen hieß. Albtraum.

 

Als Delbrück den entscheidenden Elfmeter nicht über die Linie brachte, folgte ein Wechselbad der Gefühle, welches darin endete, dass sich der gesamte Block frenetisch in den Armen lag. Einen derartigen Gefühlsausbruch gab es zuletzt beim 3:2 Derbysieg in BO. Nach ausgiebiger Feierei mit der Mannschaft, verweilte man noch ein wenig im Block, um das eben Erlebte zu verarbeiten.

 

Auf den Rängen ein wechselhafter Auftritt. Anfangs tat man sich schwer, hatte aber auch einige wirklich gute Ausreißer nach oben. Mitte der zweiten Halbzeit dann Gänsehaut-Atmosphäre, als die gesamte Tribüne über zehn Minuten hinweg gemeinsam sang, was unseren Bereich noch weiter ausrasten ließ. Ab der 70. war die Anspannung dann einfach derart groß, dass man sich meist nur noch auf klassische Gassenhauer und Schlachtrufe beschränkte, die dann aber immer wieder lautstark aus dem Block erklungen. Zeitweise sang man sich derart in Rage, dass leider ein Trommelstock von uns gegangen ist und das Finale leider nicht mehr miterleben wird…

 

Alles in allem dennoch ein genialer Abend! Schon jetzt ist die Vorfreude auf das Finale, welches in Verl stattfinden wird, riesig. Gegner werden entweder der SV Lippstadt oder deren Freunde von Rot Weiss Ahlen. Sowohl spielerisch als auch fantechnisch kommt es also quasi auf das gleiche hinaus.

 

Über die Anreise nach Verl werden wir zeitnah informieren!

Alle(s) für Wattenscheid!

33. Spieltag: Rot-Weiß Oberhausen – SG Wattenscheid 09 0:0

 

Am Freitagabend ging es nach Oberhausen zum kleinen Derby gegen RWO. Gefahren wurde mit einem vollen Bus, welchem die gesamte Zeit unsere geliebte Zivi-Dame folgte.

 

Sehr frühzeitig enterte man den Gästeblock und beflaggte den Zaun sehr anständig. Kurz vor Anpfiff erreichten uns dann zwei Autos aus Würzburg – immer schön, euch bei uns begrüßen zu dürfen!

 

Spiel: Ausgeglichener Kick mit wenigen Torraumszenen, wobei die besseren Chancen sicherlich beim rot-weißen Gastgeber lagen.

 

Stimmung im ersten Durchgang war zufriedenstellend. Die aktive Szene ist gut abgegangen, der Rest hatte aber erstmal wenig Notiz davon genommen.

Dies änderte sich allerdings in der zweiten Hälfte und so sang über weite Strecken ein Großteil des Blockes gemeinsam. Super Mitmachquote und trotz des mäßigen Spiels einfach eine super Leistung nahezu aller 09-Fans.

 

Die Heimseite konnte wie jedes Jahr nicht überzeugen.

 

Am kommenden Mittwoch steht also endlich das enorm wichtige Pokalspiel gegen den Delbrücker SC an. Es gilt, ins Pokalfinale einzuziehen!

ALLE in die Lohrheide!

ALLE in Block C!

MAUL AUF für unseren Traum!

32. Spieltag: SG Wattenscheid 09 – FC Schalke 04 II 1:3

Nachdem das Gastspiel in Aachen in jeglicher Hinsicht befriedigend war, erlebte man beim Heimspiel gegen die kleinen Knappen einen wirklichen Scheißtag.

Dabei ging es bei bestem Wetter erst einmal gut los, als man die gruppeninterne Flunky Ball-Saison einläuten konnte. Als dann der Abmarsch zum Stadion anstand, war es aber vorbei mit dem Positiven.

Der Rest in Kurzform:

Extrem leerer Block; quasi keine Stimmung; beschissenes Spiel; zweites Heimspiel in Folge gegen einen Abstiegskandidaten verloren; nervig viele Gästefans im Heimbereich.

Am Freitag geht es nach Oberhausen! Es gilt, an die starke Leistung im Aachener Gästeblock anzuknüpfen!

31. Spieltag: Alemannia Aachen – SG Wattenscheid 09 2:3

 

Wahnsinn.

Nachdem wir in den letzen beiden Jahren stimmungstechnisch denkbar schlechte Auftritte in Aachen hatten, war man diesmal umso motivierter, sich von seiner besseren Seite zu präsentieren.

Zwei volle Busse machten sich am Ostermontag auf den Weg gen Kaiserstadt. Leider erreichte der unsere den Tivoli erst kurz vor Anpfiff. Der Block wurde schnell mit dem Nötigsten beflaggt und schon ging es auch los. Erstmals dabei ein Megaphon.

War man im Vorfeld eher skeptisch, wie dieses ankommen würde und ob der Einsatz überhaupt notwendig sei, wurde man definitiv eines Besseren belehrt. Konnte einige merklich motivieren und wurde sehr gut angenommen.

Auf dem Platz erstmal ganz großer Käse von Seiten der SG. Viel zu einfach machte man es dem Gastgeber und so stand es nach 35 Minuten schon 2:0.

Nach dem Seitenwechsel wirkte unser Team dann aber wie ausgewechselt und schaffte es tatsächlich innerhalb von 15 Minuten den Rückstand aufzuholen. Nun schien alles möglich und es entwickelte sich ein offenes Spiel.

In der 82. Minute war es dann Bucki, welcher tatsächlich unsere SG in Führung brachte. Kollektives Ausrasten im Gästeblock. Und tatsächlich, die Führung wurde über die Zeit gerettet und drei Punkte mit in den Pott genommen. Astrein.

Auf den Rängen kann man auf einen der besseren Auswärtsauftritte blicken. Starker Beginn und auch wenn es nach der Führung naturgemäß weniger Sangesfreudige im Block wurden, hat man nicht aufgehört.

Im zweiten Durchgang wurde es dank des Spielverlaufs einige Male wirklich laut im Eck, als weite Teile des Blockes mitzogen. Rundum zufrieden stellend.

Blick auf den Gegner: Erschreckend, wie leer das Stadion und selbst die Fankurve war. Die Szene hats dennoch über die 90 Minuten versucht, allerdings konnten KBU, YC und Co. nicht an vergangene Auftritte gegen uns anknüpfen konnte. Wohl aber nicht ganz unverständlich mit Blick auf den Spielverlauf.

Die Rückfahrt gestaltete sich enorm feuchtfröhlich und ausgelassen. Einige denkwürdige Momente erlebt.. Geile Auswärtsfahrt!

30. Spieltag: SG Wattenscheid 09 – Rot Weiss Ahlen 1:3

 

Spiele gegen Ahlen gehören dann ja doch zu den wenigen interessanteren Partien. Vorfreude war deshalb vorhanden und so traf man sich vor dem Spiel auf einige Kaltschalen und lief gemeinsam zum Stadion. Alles sehr unspektakulär.

Spiel fing erstmal gut an und unsere Elf konnte standesgemäß in Führung gehen. Leider stellte man daraufhin ein wenig das Fußballspielen ein und so konnte der Abstiegskandidat aus der Wersestadt tatsächlich noch im ersten Durchgang das Spiel drehen. Nach dem Seitenwechsel wurde es nicht wirklich besser und statt des Ausgleichs musste man kurz vor Schluss das 1:3 hinnehmen. Unschöne Niederlage.

Unser Block deutlich besser gefüllt als zuletzt, was sich anfangs auch definitiv am Support bemerkbar machte. Trotz Rückstandes bis zum 1:3 definitiv ein zufriedenstellender Auftritt. Daumen hoch, hoffentlich sieht man die Gesichter auch beim kommenden Heimspiel im Block!

Der Gästeanhang mit Unterstützung aus Heidenheim war nur in geringer Anzahl in den Pott gereist. Supportet wurde über die komplette Spielzeit und wenn man selbst ruhig war, kam auch was an. Ansonsten nichts wirklich Erwähnenswertes.

Auf nach Aachen!

29. Spieltag: Sportfreunde Lotte – SG Wattenscheid 09 3:1

 

Nun stand also das Gastspiel bei den Sportfreunden vom Autobahnkreuz an. Zum einen ein Spitzenspiel der diesjährigen Regionalliga, zum anderen stand das Spiel unter dem Motto „10 Jahre Biernot Wattenscheid“. An dieser Stelle wünschen wir noch einmal alles Gute!

Unsere Gruppe reiste mit Autos an und so kam man vor dem Biernot-Bus am Stadion an. Schnell wurde der Block betreten und ein Spruchband mit unseren Glückwünschen zum 10 Jährigen Bestehen von innen an den Zaun gehangen.

Kurz darauf kam auch der Bus an und so erbklickte man einige 09er, die schon länger nicht mehr gesehen wurden. Schöne Sache, vielleicht lässt sich der ein oder andere ja auch n Zukunft wieder ab und zu sehen.

Zum Einlauf gab es eine sehr ordentliche Pyro-Aktion, die zwar nicht von unserer Gruppe ausging, aber welche wir definitiv befürworten. Kam gut! Stimmung zu Anfang ebenfalls gut.

Im Block zur Zeit der Pyroaktion keinerlei Bullen oder Ordner. Dennoch wurden im Laufe der ersten Halbzeit mehrere Personen, welche sich am Bierstand befanden, von den Bullen raus gezogen. Jene wurden angeblich beim zünden gesehen… ja ne, ist klar. Um irgendwelche „Erfolge“ vorzuweisen, einfach mal ein paar Bauernopfer gesucht, welche zur falschen Zeit allein am Bierstand waren. Darunter auch Personen unserer Gruppe, weshalb wir erst einmal den Block verließen.

Palaver mit Bullen und Ordnern und unser Fanbeauftragte, welcher sich gut für uns einsetze. Geholfen hat das alles nix, die Jungs wurden zwar nicht, wie zunächst angekündigt, dem Stadion verwiesen, allerdings das komplette restliche Spiel im angrenzenden Sitzplatzbereich festgehalten. Wo da der Sinn war, erschließt sich nicht wirklich.

Wir packten daraufhin unser gesamtes Material ein und positionierten uns am Zaun zu den Sitzplätzen, um von dort das Spiel gemeinsam mit unseren Brüdern zu verbringen.

Ein riesen Dankeschön geht an dieser Stelle an die Jungs von „Biernot“, „Los Presidentes“ sowie allen anderen, welche sich solidarisch erklärten, ebenfalls ihre Fahnen abhingen und mit zum Sitzplatzblock kamen.

Das restliche Spiel gabs dann nen gemeinsamen und lautstarken Oldschool-Support, welche an diesem Tag absolut angemessen war. Hat Spaß gemacht.

Nebenbei lief auch noch ein Fußballspiel. Viel gesehen hat man aufgrund oben beschriebener Ereignisse nicht, aber das, was man gesehen hat, war definitiv nicht genug, um mit Punkten zurück in den Pott zu reisen.

Trotz allem fuhr wohl jeder von uns aufgrund der erfahrenen Solidarität mit einem positiven Gefühl zurück in die Heimat.

Am Donnerstag kommen die beschissenen Ahlener an die Lohrheidestraße.

Alle(s) für Wattenscheid!

28. Spieltag: SG Wattenscheid 09 – FC Viktoria Köln 2:1

 

Wieder einmal stand ein Heimspiel an. Diesmal kam mit der Viktoria aus der Domstadt ein Gast in die Lohrheide, gegen den man in der Vergangenheit nicht immer gut aussah.

 

Das Spiel sollte sich diesmal allerdings anders darstellen. Während man im ersten Durchgang kurz vor dem Pausenpfiff mit 0:1 in Rückstand geriert, kämpfte sich unsere Elf zurück und drehte in der zweiten Halbzeit tatsächlich das Spiel. Zudem auch noch verdient! Der Dreier konnte ins Ziel gerettet werden und so festigt unsere SG tatsächlich am 27. Spieltag den dritten Tabellenplatz. Wer hätte das vorher gedacht?

 

Auf den Rängen ein ganz solider Auftritt im ersten Durchgang in einem gut gefüllten Block. Im der zweiten Hälfte gabs dann auch – gerade zum Ende hin – einige wirklich gute und laute Momente. Schade, dass sich der Rest der Tribüne nur so selten motivieren lässt.

 

Aus Köln ebenfalls ein kleines Häufchen mit einigen Zaunfahnen da gewesen. Haben durchgehend gesungen, hinterließen allerdings absolut keinen bleibenden Eindruck.

 

Die englischen Wochen sind nun erstmal vorbei und so muss man diesmal doch tatsächlich eine komplette Woche warten, ehe das Topspiel in Lotte steigt.

21. Spieltag: SG Wattenscheid 09 – TuS Erndtebrück 2:1 (Nachholspiel)

Drittes Heimspiel in Folge an einem Dienstag. Zu Gast der TuS Erndtebrück aus dem Siegerland.

Auf dem Platz ein mieses Spiel beider Mannschaften im ersten Durchgang. Kurz vor der Halbzeit konnten die Gäste sogar in Führung gehen. Im zweiten Durchgang wurde unsere Elf dann stärker und glich dank eines Elfmeters aus. 09 Machte weiter das Spiel und so konnte auch der Führungstreffer erzielt werden, woran sich auch nichts mehr ändern sollte.

Nach diesem Sieg grüßt unsere SG tatsächlich vom dritten Tabellenplatz.

Auf den Rängen echt ein mieser Auftritt, obwohl die Gegebenheiten quasi exakt die gleichen waren wie bei dem wirklich guten Auftritt am Dienstag zuvor. Unverständlich also, warum der Block derart lethargisch vor sich hin murmelt.

Zum Einlauf zeigten wir ein Spruchband in Richtung der Würzburger Kickers. „Nein zur Fusion! FWK von 1907 erhalten!“

Auch am Samstag steht wieder ein Heimspiel an – diesmal ist die Viktoria zu Gast.

27. Spieltag: SC Verl – SG Wattenscheid 09 0:2

Über das Gastspiel in Verl möchten wir an dieser Stelle gar nicht viele Worte verlieren, sondern verweisen bzgl. der Vorkommnisse im Gästeblock auf unsere entsprechende Stellungnahme.

Wie man sich denken kann, war die Lust auf Support im Zuge dessen eher wenig vorhanden, weshalb es in der ersten Halbzeit quasi keinerlei Gesänge gab. Im zweiten Durchgang wurde es dann ein wenig versucht, aber – so ehrlich muss man sein – das war nix. In Anbetracht der Ereignisse, dem Fehlen der Trommel und der geringen Zahl im Gästeblock, wohl aber auch nicht verwunderlich.

Nachdem Verl auf dem Platz im ersten Durchgang klar überlegen war und definitiv mehr als eine Chance hatte, um in Führung zu gehen, wurde der Spielverlauf in Halbzeit zwo ein wenig auf den Kopf gestellt und unsere Jungs konnten die drei Punkte mit in den Pott nehmen. Hatte der Ausflug also wenigstens etwas Gutes.

Den dritten Dienstag in Folge steht nun wieder ein Heimspiel an. Diesmal wird der Kick vom 20. Spieltag gegen Erndtebrück nachgeholt.

26. Spieltag: SG Wattenscheid 09 – Fortuna Düsseldorf II 3:3

Im Zuge der englischen Woche stand wieder ein Heimspiel an. Diesmal die zweite Mannschaft der Düsseldorfer Fortuna zu Gast.

Vorweg genommen sei die lächerliche Zuschauerzahl von unter 400 Leuten. Schlechter Scherz und ein Tritt in die Eier für alle, denen diese geniale Saison zu verdanken ist.

Trotz allem war unser Sektor gut besucht und der Support gestaltete sich deutlich besser als bei den vorherigen Heimspielen. Über 90 Minuten auf gutem, teilweise sehr gutem Niveau und zusätzlich die Einführung eines neuen Liedes – hat Spaß gemacht!

Auch das Geschehen auf dem Platz hatte so einiges zu bieten. Während die Fortuna anfangs klar überlegen war und folgerichtig früh in Führung gehen konnte, glich unsere Elf kurz danach aus und dominierte dann zeitweise das Geschehen in der zweiten Hälfte des ersten Durchgangs. Tatsächlich wurde das Spiel auch noch vor dem Pausenpfiff gedreht. Auf die gesamte Halbzeit gesehen, natürlich ein wenig glücklich.

Nach dem Seitenwechsel waren es hingegen wieder die Gäste, welche deutlich besser aus der Kabine kamen und so stand es zügig wieder Unentschieden. Düsseldorf machte klar das Spiel, doch wie aus dem Nichts Tor für Schwarz-Weiß. Verrücktes Spiel und sicher nicht unbedingt verdient. Hätte aber natürlich am Ende niemand mehr nach gefragt. Umso ärgerlicher, dass die Führung nicht über die Zeit gerettet werden konnte, sondern man in der Nachspielzeit noch den Ausgleich hinnehmen musste. Enorm ärgerlich, aber so wirklich unzufrieden schien kaum jemand die Lohrheide zu verlassen.

Mit dem Punkt war man gut bedient und der Auftritt im Block war top – weiter geht es am Samstag in Verl!

25. Spieltag: Rot-Weiss Essen – SG Wattenscheid 09 2:2

 

Nun stand also das Gastspiel bei RWE an, welches Jahr für Jahr natürlich zu den Highlights für die Fanszene gehört.

 

Da aufgrund einer Bombenentschärfung die üblichen Anreisewege gesperrt wurden, war man sich allerdings erstmal unsicher, ob man es überhaupt pünktlich zum Kick schaffen würde.

War im Endeffekt aber halb so wild und man erreichte die Hütte etwa eine halbe Stunde vor Anpfiff.

 

Wir positionierten uns über dem Mundloch und anfangs merkte man den Leuten definitiv ihre Motivation an.

 

Auf dem Platz dauerte es nicht lange bis es 1:0 für die Richtigen stand. Läuft. RWE wurde allerdings immer stärker und machte das Spiel. Kurz vor der Halbzeit fiel dann auch der verdiente Ausgleich.

 

Die Stimmung war anfangs ganz gut im Gästeblock, auch wenn es bei 800 Gästefans kaum befriedigend sein kann, wenn sich gerade mal eine knapp dreistellige Zahl am Support beteiligt. Diese nahm dann trotz der Führung im ersten Durchgang auch noch weiter ab und so war man nicht wirklich zufrieden, als der Halbzeitpfiff ertönte. Wir haben für uns definitiv feststellen müssen, dass man in Zukunft bei solchen Spielen tatsächlich zum Megaphon greifen sollte.

 

Aufgrund verschiedener Vorkommnisse, die kurvenintern aufgearbeitet gehören, wurde der Support im zweiten Durchgang eher mäßig wieder aufgenommen, ehe er komplett eingestellt wurde. Für die Mannschaft, welche die Unterstützung definitiv verdient hätte, tut es uns leid.

 

Jene hielt gut mit stärker werdenden Essenern mit, lies sich vom 1:2 Rückstand nicht beirren und erzielte dank eines Elfmeters in den letzten Minuten noch den nicht unverdienten Ausgleich. Während bei uns die Freude teilweise gedämpft war, kollektives Ausrasten um uns herum. Dickes Lob an die Mannschaft für eine geile Saison bisher.

 

Die Westtribüne das erste Mal nach der Ära Ultras Essen: Ein Schatten seiner selbst. Hat man bei den vergangenen Gastspielen schon feststellen müssen, dass es mit der Stimmung bergab ging, war es diesmal (auch optisch) nochmal eine weitere Entwicklung zurück. Schade.

Westfalenpokal Viertelfinale: SG Wattenscheid 09 – SC Hassel 2:1

 

Pokalviertelfinale! Irgendwie ist es ja schon in allen Köpfen drin. Diese heimliche Hoffnung, nächstes Jahr an der DFB-Pokal-Endrunde teilnehmen zu dürfen.

Nun stand also das Viertelfinale an. Gegen einen Verbandsligisten. Pflichtsieg, auch wenn der SCH ungeschlagen an der Tabellenspitze steht.

 

Ein erster Wehrmutstropfen war allerdings der Spielort, denn nicht etwa in der Lohrheide sollte das Spiel stattfinden, sondern stattdessen auf dem Kunstrasenplatz an der Berliner Straße. Zweiter Wehrmutstropfen war das extrem beschissene Wetter an diesem Tage, das sicher viele Zuschauer abgeschreckt hat.

Wie dem auch sei, trotz allem fand sich ein akzeptabler Haufen am Platz ein und die Bande wurde ansprechend beflaggt.

 

In der ersten Halbzeit legte unser Team auch angemessen los und so konnte man frühzeitig verdient in Führung gehen. Das Spiel wurde dominiert, aber es wurde auch nicht mehr getan als getan werden musste, hatte man das Gefühl.

Nach dem Seitenwechsel ein ähnliches Bild, allerdings kamen die Gäste aus Gelsenkirchen immer häufiger zu Chancen. Am Ende lag der Ausgleich tatsächlich in der Luft und so kam es auch, dass Hassel verdient das Tor traf. Scheißdreck.

Unseren Jungs ist dann aber wohl doch klar geworden, dass sie wohl genau so wenig wie wir Bock auf ne mindestens 30 minütige Zugabe haben und so wurde nochmal alles nach vorne geworfen. Und tatsächlich, der erlösende 2:1 Treffer zum Weiterkommen fiel noch in den regulären 90 Minuten. Sauber.

Zur Stimmung: Erste Halbzeit sehr mau. Aufgrund des Testspielfeelings an der Berliner Straße, wollte so recht keine Motivation aufkommen. Gesungen wurde zwischendurch trotzdem und wenn alle Gas gegeben haben, konnte auch eine ansprechende Lautstärke erreicht werden.

Der zweite Durchgang hat allerdings durchweg Spaß gemacht und der Haufen ist über die gesamten 45 Minuten gut abgegangen. Daumen hoch!

 

Am Freitag ruft die Hafenstraße. Packt eure Kollegen ein und kauft Karten für die Fanbusse.

ALLES FÜR 09!

24. Spieltag: SG Wattenscheid 09 – SSVg. Velbert 1:0

 

Nachdem das Auswärtsspiel beim FC Wegberg ausgefallen ist, ging es direkt mit dem zweiten Heimspiel in 2016 weiter.

 

Zu Gast die SSVg. Velbert mit unserem Ex-Trainer Andre Pawlak. 09 kam von Anfang an gut in die Partie und konnte den Ton angeben. Wohl jeder hatte das Gefühl, als würde man an dem Abend die drei Punkte in der Hellwegstadt behalten können und so kam es auch, dass durch einen direkt verwandelten Freistoß die SG 09 verdient in Führung gehen konnte.

 

Das Spiel wurde danach durchaus spannend und ein spätes Gegentor hätte mit Blick auf die bisherige Saison sicher nicht überrascht, allerdings passierte nix mehr und so stand der erste Sieg in 2016 zu buche.

 

Auf den Rängen wieder deutlich besser als beim vorherigen Heimspiel. Unglaublich laut war es sicher nicht, aber alle im Block hatten sichtlich ihren Spaß und so verließ wohl jeder zufrieden die Lohrheide.

 

Wichtig wird das Pokalspiel gegen den SC Hassel unter der Woche. Die Chance auf den DFB-Pokal-Einzug ist dieses Jahr so groß wie lange nicht mehr! Gespielt wird zwar leider an der Berliner Straße, aber das darf der Motivation keinen Abbruch tun. ALLE HIN!

 

Vollgas im Pokal geben, ehe es am Freitagabend an die Hafenstraße zum Gastspiel bei RWE geht!

22. Spieltag: SG Wattenscheid 09 – Borussia Mönchengladbach II 1:2

 

Winterpause vorbei.

Nachdem das eigentliche Auftaktspiel gegen Erndtebrück wetterbedingt abgesagt wurde, startete unser Team zuhause gegen den Tabellenführer vom Niederrhein ins Jahr 2016.

 

Auf dem Platz gestaltete sich das Geschehen ähnlich wie das Spiel gegen die kleinen Fohlen in der Hinrunde. Unsere SG konnte verdient in Führung gehen und spielte eigentlich eine ordentliche Partie. Dennoch erzielte Mönchengladbach den nicht unverdienten Ausgleich.

Im zweiten Durchgang eine etwas schwächere Darbietung unserer Elf und so kam es, dass man kurz vor Schluss den Treffer zur 1:2 Niederlage kassierte. Schöne Scheiße…

Mund abputzen, weiter geht es!

 

Auf den Rängen legte man die ersten zehn Minuten stark los, baute dann allerdings noch während der Führung stark ab. Schwache erste Hälfte. Im zweiten Durchgang etwas besser mit ordentlichen Phasen, aber insgesamt kein Vergleich zu den Auftritten in 2015 – der Block wirkte einfach enorm träge. Steigerung nötig!

Hallenstadtmeisterschaft

 

Um sich schon mal ein wenig für die Rückrunde warm zu singen, besuchte man als Gruppe die diesjährige Hallenstadtmeisterschaft in Westenfeld.

Allzu groß war der sangesfreudige Haufen zwar nicht, aber laut wurde es häufig dennoch in der kleinen Halle.

Während man in der Vor- und Zwischenrunde lediglich auf kleinere Schwenkfahnen setze, gab es im Finale noch eine Konfetti-Aktion, die gut anzusehen war.

 

Obwohl Ausrichter des Turniers in diesem Jahr unsere SG 09 war, wurde uns im Vorfeld auf Nachfrage mitgeteilt, dass es nicht möglich sei, einen kleinen Bereich am Rand per Flatterband für uns frei zu halten und so kam es natürlich, wie es kamen musste: Stress und Palaver, weil sich andere Zuschauer durch uns gestört und in ihrer Sicht eingeschränkt fühlten.

Held des Tages war der Westenfelder Hallenwart, welcher schon die Bullen angefordert hatte, um einzelne Mitglieder der Halle zu verweisen. Dank unseres Fanbeauftragten konnte dann allerdings eine friedliche Lösung gefunden werden und so war es plötzlich doch noch möglich, uns einen eigenen Bereich im oberen Drittel der Tribüne freizuhalten… Leider ein Wehrmutstropfen an einem ansonsten angenehmen Tag.

 

Sportlich war es ne ziemlich klare Kiste und so setze sich 09 in jedem Spiel ungefährdet durch und wurde schließlich Wattenscheider Stadtmeister. Platz 2 geht an den FC Neuruhrort und als Drittplatzierter darf der DJK Wattenscheid ebenfalls zur Endrunde nach BO fahren.

 

Werden wir, wie zuvor angekündigt, allerdings nicht. Wattenscheid statt Bochum!

 

Update: Auch die Endrunde in der östlich gelegenden Nachbarstadt konnte souverän gewonnen werden.

19.Spieltag: SV Rödinghausen – SG Wattenscheid 09 0:0

 

Nach Rheda-Wiedenbrück und Lemgo nun also Rödinghausen. Wenn das Wetter zum Ende des Jahres hin langsam anfängt nervig zu werden, lassen auch die Grounds einen nicht unbedingt mit der Zunge schnalzen… Aber nun gut, muss man ja auch hin.

 

Gefahren wurde mit PKWs und nach einer verhältnismäßig langen Fahrt, die einen sogar durch Niedersachsen führte, kam man in dem beschaulichen Örtchen an.

 

Das „Stadion“ dann aber ein ganz schlechter Scherz. Während die Heimfans auf einer hochmodernen, komplett überdachten Tribüne Platz nehmen, bleiben den Gästefans auf der gegenüberliegenden Seite drei unüberdachte Stufen, nen Gefängniszaun und Dixiklos. Hinter den beiden Toren nix außer rieseigen Werbetafeln. Unfassbar hässliche Kiste.

 

Nur wenige 09er im Gästeblock und auch die aktive Fanszene eher schwach vertreten. Support entsprechend. Wenigstens hat man es versucht…

 

Spiel auf dem Feld war auch mehr als mäßig und so passierte absolut nicht viel. In der 89. Minute hatte Bucki dann den Sieg im Fünfmeterraum auf dem Schlappen, befördert die Kugel allerdings über den Kasten… So endet das Spiel also passend zum Rest 0:0.

 

Leider wird man wohl auch in Zukunft nochmal nach Rödinghausen müssen. Nu geht es aber erstmal in die wohlverdiente Winterpause.

 

Als kurzes Fazit lässt sich ziehen, dass sich die Gruppe gut entwickelt hat, was den Support angeht. Besonders bei Heimspielen, wenn auch das Umfeld gut vertreten ist, konnte man nahezu jedes Mal zufrieden die Lohrheide verlassen. Anders sieht es in der Ferne aus. Der Vorwurf hierbei richtet sich allerdings definitiv nicht an die Auswärtsfahrer (Ausnahme Ahlen), sondern an die, die eben nicht (mehr) fahren. Die Zahl der Mitreisenden ging in den letzten zwei bis drei Jahren schon sehr zurück.

Hier gilt es also anzusetzen, damit die SG auch in der Fremde angemessen repräsentiert wird!

18. Spieltag: SG Wattenscheid 09 – 1.FC Köln II 1:0

 

Das letzte Heimspiel im Jahre 2015 stand an und für uns zudem ein freudiges Ereignis, da sich eine größere Besatzung aus Würzburg für dieses Spiel angekündigt hatte.

 

Vor dem Spiel traf man sich in der gewohnten Umgebung und marschierte zeitig zur Lohrheide. Leider kam zu dem Zeitpunkt schon die Meldung, dass es die fränkischen Freunde nicht zum Anpfiff schaffen würden.

 

Also erstmal wie gewohnt los gelegt. Support war von Anfang an „okay“, allerdings gab es definitiv einige bessere Heimauftritte in dieser Saison. Als nach etwa 20 Minuten dann der rot-weiße Haufen die Lohrheide betrat, wurden diese entsprechend lautstark begrüßt und wenig später auch im Block herzlich willkommen geheißen.

 

Den Support heizte dies natürlich an und so war der Rest der ersten Halbzeit absolut in Ordnung. Kurz gesagt, blieb dies im zweiten Durchgang so. Es ging diese Saison aber schon mehr.

 

Auf dem Platz legten unsere Jungs ne ordentliche Leistung hin und so mussten die kleinen Geißböcke ohne Zählbares wieder zurück in die Domstadt reisen.

 

Gut gelaunt ging es nach dem Spiel zusammen mit unserem Besuch in eine Wattenscheider Lokalität. Entsprechend gab es daher viel zu wenige oder wahlweise gar keine Stunden Schlaf, ehe es in den frühen Morgenstunden gemeinsam nach Kiel zum Auswärtsspiel der Würzburger Kickers ging.

 

Sechs Punkte und zwei gelungene Tage.

Wattenscheid und Würzburg!

3. Runde Westfalenpokal: TBV Lemgo – SG Wattenscheid 09 0:3 n.V.

 

Und wieder nach Ostwestfalen! Westfalenpokal, dritte Runde, es geht zu nem Kreisligisten, von dem man gar nicht wusste, dass neben der bekannten Handballabteilung auch Fußball gespielt wird.

 

Sollte also eine mehr als klare, gern auch zweistellige, Sache werden. Wenn man nicht von der SG 09 sprechen würde...

Tatsächlich schaffte man es in der regulären Spielzeit nicht, das Tor zu treffen und so ging es gegen kämpfende A-Ligisten in die Verlängerung.

 

Erst in jener nahm das Spiel den erwartenden Lauf und man konnte drei Mal die Kugel unterbringen. War man während des Spiels natürlich eher mäßig begeistert, erscheint rückblickend lediglich das Weiterkommen wichtig zu sein.

 

Supportet hat man zwischendurch ein wenig. Mal das normale Liedgut, mal eher nicht ernst zu nehmende Gassenhauer aus guten Oberliga-Zeiten.

Ansonsten war es wirklich mal wieder angenehm, sich völlig frei und entspannt an einer gemütlichen kleinen Anlage wie der in Lemgo zu bewegen und so konnte man während der Halbzeit auch selbst gegen den Ball treten – aufgestellt wurde skandalöser Weise aber niemand - und mangels Kontrollen am Eingang u.a. Met im „Block“ konsumieren.

 

Im Viertelfinale wartet nun ein Heimspiel gegen den SC Hassel.

17. Spieltag: SC Wiedenbrück 2000 – SG Wattenscheid 09 2:2

 

Endlich mal wieder Ostwestfalen.

 

Gefahren wurde mit dem Bus, was auf jeden Fall einiges an Spaß bereitete. So kam man ganz bequem nach einer kurzen Fahrt am Ground an und wurde von einigen Bullen in Empfang genommen.

 

Positioniert hat man sich hinter dem Tor und versuchte von da die Mannschaft gebührend nach vorne zu peitschen. Wer schon mal in Wiedenbrück war, wird wohl wissen, dass die Gegebenheiten im Block eher suboptimal sind und auch das Wetter spielte absolut nicht mit, da es nach ca. 15min übel anfing zu regnen. In Anbetracht dessen legte man aber dennoch einen ganz guten Auftritt hin.

 

Auf dem Feld hingegen eher mäßig. Der nicht unverdienten Führung folgten zwei dämliche Gegentore und zack stand es 2:1 für die Gastgeber. Halbzeit.

 

Der Regen ging einem mittlerweile gehörig auf den Sack und so wurde die überdachte Sitzplatztribüne ins Auge gefasst. Aussage der Ordner: „Nur mit Aufpreis“. Is klar… Davon ab, dass das Kassenhäuschen schon längst geschlossen war.

 

Nachdem also freundliche Anfragen und Diskussionen nicht zum Ziel führten, wurde dann der passende Moment abgewartet und als das Tor kurz mal aufging, war der Mob auch schon halb durch. Ordner und Bullen versuchten den Haufen zurück zu drängen. Zu spät. Die Worte „Stop! Stop! Wir kooperieren! Wir kooperieren!“ des Bullen hallen noch immer im Kopf nach.

 

Ende vom Lied war dann jedenfalls, dass sämtliche Gästefans die zweite Halbzeit unter dem Dach verbrachten – wenn auch ohne Trommel.

Dennoch wurde ein sehr flotte Sohle aufs Packet gelegt. Guter Auftritt, hat Spaß gemacht.

 

Gebracht scheint es auch was zu haben, denn unsere Elf erzielte den hoch verdienten Ausgleich per Elfmeter und hätte in Anbetracht des Spielverlaufs eigentlich mit der vollen Punktausbeute zurück in den Pott fahren müssen. Ärgerlich.

 

Dennoch war wohl niemand so wirklich unzufrieden, als man wieder im Bus saß.

 

Nächste Woche ist Pokal! Auf nach Lemgo!

16. Spieltag: SG Wattenscheid 09 – Borussia Dortmund II 0:2

 

Nachdem die Konkurrenz Punkte hat liegen lassen, gab es am Dienstagabend unter Flutlicht die Möglichkeit, durch einen Sieg gegen die Zweite vom BVB auf Platz 2 zu klettern.

 

Vorweg: Hat nicht funktioniert. Gegen die Schwarz-Gelben tat sich unsere Elf von Anfang an enorm schwer. In Hälfte zwo folgte dann auch zügig die nicht unverdiente Führung der Gäste, woraufhin man noch mehr abbaute. Man hatte danach nicht wirklich das Gefühl, als könne das Spiel wieder gedreht werden. Stattdessen erhöhte Dortmund kurz vor Schluss auf 2:0, Drops gelutscht, schade. Nötig war es nicht.

 

Auf den Rängen war unser Haufen 90min lang bemüht, weshalb wir zumindest mit uns zufrieden sein können. Leider konnte man auf einer ungewöhnlich vollen Westtribüne – auch sicherlich aufgrund des Spielverlaufes – nicht allzu viele dazu animieren mit einzusteigen und so blieb man im Punkto Lautstärke definitiv unter seinen Möglichkeiten.

 

Auch im Gästeblock weniger Borussen als erwartet, wobei die Anzahl für eine Zweitvertretung natürlich beeindruckend bleibt. Absolut gelungene Pyroshow der „Ultras von die Amateure“ zur zweiten Halbzeit, sehr hohe Mitmachquote, aber aufgrund der Liedauswahl (typischer Amateursupport, sehr melodisch) nicht allzu laut. Dennoch über die 90min die Stimmhoheit im Rund gehabt, so ehrlich sollte man sein.

 

Mund abwischen, weiter geht es am Samstag nach Wiedenbrück!

Macht den Bus der FAW voll!

15. Spieltag: FC Kray – SG Wattenscheid 09 1:3

 

Für das Nachbarschaftsduell gegen den FC Kray, welcher seine Heimspiele im Uhlenkrug austrägt, hatte sich unsere Gruppe eine ganz besondere Art der Anreise ausgedacht.

Mit einem 6km/h schnellen Planwagen sollte es gen Essener Süden gehen.

 

Teil gebucht, mit geladenen Gästen voll gemacht und dann konnte die weniger wilde, aber dafür enorm feucht fröhliche Fahrt auch schon losgehen.

Da man mit 6 km/h bekanntlich nicht allzu schnell vorankommt, gab es genug Zeit, die wundervolle Umgebung zu erkunden und noch auf Wattenscheider Boden einiges an Spirituosen in die Köpfe der Anwesenden zu knallen.

 

Uns überholende Jogger wurden dabei frenetisch gefeiert, auch wenn keiner den Servicewagen nutze, um sich die verdiente Kaltschale oder wahlweise nen Kurzen abzuholen. Banausen!

 

Schnell entpuppte sich der spontan gedichtete Gassenhauer „Ihr steht im Stau und wir sind blau!“ zum absoluten Dauerbrenner der Fahrt, während wir eines DER Fotomotive an diesem Samstag-Morgen darstellten.

 

Da alles Schöne auch mal endet, war man nach etwa drei Stunden viel zu schnell am Ground angekommen, fiel quasi unten den verdutzen Augen der Staatsmacht vom Bock und torkelte in Richtung Eingang.

 

Leider konnte die spontan zusammen gesammelte Leitpfosten-Choreo nicht mit in den Block genommen werden. Trotz passenden Farben – Skandal! Hier stirbt die Fankultur!

 

Der Block war zu dem Zeitpunkt schon sehr ansprechenden gefüllt und lediglich die Sonne machte Sektion Planwagen zu schaffen.

 

Zum Spiel: Wie schon in der Woche zuvor, konnte ein Rückstand unbeeindruckt weggesteckt und sogar gedreht werden. Die Moral der Truppe stimmt absolut. So kommt es, dass unsere SG tatsächlich von Platz drei grüßt und die Spitze sogar zu sehen ist. Diese Saison tut der geschundenen Wattenscheider Fanseele definitiv mal gut.

 

Stimmung: Mau! Für einen derart vollen Block einfach mau! Dazu nervige „Fahnen runter“-Rufe. In den letzten 15min wurde es dann mal lauter, typisch Wattenscheid.

 

Die Rückfahrt wurde dann ganz unspektakulär mit Bus und Bahn angetreten und so war man früh wieder in Old Wattsche zurück.

 

Fazit: Wird nicht unsere letzte Fahrt mit nem Planwagen gewesen sein. Vielleicht ja nach dem Aufstieg zu Energie Cottbus oder so. Mal schaun…

 

Stilvoll und niveaulos!

14. Spieltag: SG Wattenscheid 09 – Rot-Weiß Oberhausen 3:1

 

Wahnsinn.

1.500 Zuschauer wurden Zeuge eines weiteren Heimsieges.

 

War im ersten Durchgang RWO leicht überlegen und ging deshalb auch nicht unverdient kurz vor dem Halbzeitpfiff in Führung, zeigte unsere Elf im zweiten Durchgang mit einer sehr engagierten Leistung, dass Rückstände in dieser Saison niemanden beeindrucken oder aus dem Konzept bringen können. Völlig verdient wurde das Spielgedreht. Platz 3 aktuell.

 

Auf den Rängen war der Auftritt im ersten Durchgang solide, aber nicht herausragend. Nach dem Seitenwechsel ging der Block dann aber phasenweise sehr gut steil und peitschte das Team zum Ausgleich. Daumen hoch! Hoch erfreulich, auf welchem Niveau sich die Stimmung bei Heimspielen diese Saison eingependelt hat.

 

Gegner: Die aktive Fanszene um „Semper Fidelis“ ließ sich auf der Tribüne nieder und sang ein wenig vor sich hin. Wenn alle mitzogen, konnte durchaus eine gute Lautstärke attestiert werden. Gab allerdings – auch schon im ersten Durchgang – längere Phasen, wo kaum Bewegung auszumachen war.

 

Kommende Woche geht es in die Nachbarstadt gegen den FC Kray!

13. Spieltag: FC Schalke 04 II – SG Wattenscheid 09 0:0

 

Nach der Länderspielpause stand nun das Spiel gegen die kleinen Knappen an. Gespielt wurde allerdings nicht, wie zuvor in den Jahren, in Wanne-Eickel, sondern im Bottroper Jahnstadion.

 

Die nicht allzu lange Reise wurde mit dem Zug auf sich genommen und so erreichte man nach einer unterhaltsamen Tour mit Anpfiff das kleine Stadion.

 

Das Spiel war gar nicht so langweilig wie das Ergebnis vermuten lässt, da unsere Jungs – gerade in Hälfte zwei – eigentlich pausenlos auf das Schalker Tor anrannten. Die Führung schien eigentlich nur eine Frage Zeit. Naja… man wartet immer noch. So erlebten wir am 13. Spieltag also das erste Spiel ohne eigenen Torerfolg.

 

Viel schlimmer aber ist die Tatsache, dass sich Burak Kaplan in der ersten Halbzeit schwer verletzte und mit dem Krankenwagen abtransportiert werden musste. Gute Besserung!

 

Zur Stimmung: Erste Halbzeit schlecht, zweite Halbzeit ein ordentlicher und leidenschaftlicher Auftritt der aktiven Szene. Wie üblich nahm ansonsten kaum ein 09er davon Notiz. Spielt dabei auch keine Rolle, wie melodisch bzw. oldschool die angestimmten Lieder sind. Armutszeugnis.

 

Rückfahrt war kurz, aber amüsant. Weiter geht es gegen RWO

12. Spieltag: SG Wattenscheid 09 – Alemannia Aachen 3:1

 

In der heimischen Lohrheide macht es diese Saison Spaß!

 

Nach einer sehr ordentlichen Leistung unserer SG, musste auch der der Aachener Turn- und Sportverein die Heimreise aus der Hellwegstadt ohne Zählbares antreten.

 

Dabei sah es zunächst gar nicht so gut aus, als der ATSV quasi sofort nach Anpfiff in Führung gehen könnte. Spielerisch dabei völlig überzeugend, konnte das Spiel aber noch im ersten Durchgang gedreht werden, ehe es nach Wiederanpfiff diesmal unsere Jungs waren, die sofort das Tor trafen. Hochverdienter Sieg – mit einem solchen Fazit konnte man gegen Aachen nicht unbedingt rechnen.

 

Stimmung unsererseits in einer überdurchschnittlich gefüllten Lohrheide im ersten Durchgang doch eher durchwachsen. Zu wenige Leute konnten sich außerhalb unseres Haufens zum Mitsingen motivieren. Hat sich dann nach dem Seitenwechsel aber sehr gebessert und so gab es die ein oder andere wirklich gute Phase. Auch ein neues Lied konnte erfolgreich eingeführt werden. Insgesamt ein guter und zufriedenstellender Auftritt, auch wenn man nicht an die Stimmung von den Spielen gegen Essen und Lotte heran kam.

 

Aus Aachen kamen etwa 400-500 Leute mit, wovon sich die aktive Szene um die „Karlsbande“ und „Yellow Connection“ auf der Tribüne positionierten. Gerade im ersten Durchgang ein wirklich guter und ansprechender Auftritt der Gäste, auch wenn die Szene ziemlich isoliert vor sich her sang – kennen wir ja auch zu gut. Etwa 15 Minuten vor Schluss hatte man dann wohl den Kaffee auf, hing die Fahnen ab und pöbelte nur noch nen bisken rum.

 

Gelungener Tag – weiter, immer weiter!

11. Spieltag: Rot Weiss Ahlen – SG Wattenscheid 3:5

 

An das letzte Gastspiel im Ahlener Wersestadion wird sich wohl jeder noch gut und gerne zurück erinnern können. Über 500 Wattenscheider rockten die Bude, während der Aufstieg so gut wie eingetütet wurde. Zudem konnten das erste Mal unsere Würzburger Freunde bei einem Spiel der SG begrüßt werden.

 

Über zwei Jahre später sollte es also wieder nach Ahlen gehen und im Vorfeld war man heiß. Gelten doch die rot-weißen Ahlener sowie ihre Lippstädter Freunde als nicht sonderlich beliebt in Reihen der Wattenscheider Fanszene.

 

Die wirklich günstige Zugverbindung wurde nach einem ruhigen Warm-Up in einer Wattenscheider Kneipe mit einem passablen Haufen genutzt und so traf man schon ziemlich früh in Ahlen an. In Empfang genommen wurde man von einem lachhaft großen Polizeiaufgebot – da hätte jeder einzelne zwei Bullen an die Hand nehmen können. Dennoch muss man positiv anmerken, dass jene denkbar entspannt waren und sich zu dem ein oder anderen Scherz haben hinreißen lassen.

 

Von der heimischen Fanszene wurde man am Bahnhof zwar durchgezählt, gesehen hat man sie dann aber erst wieder im Stadion.

 

Dort angekommen konnte man sich nicht wie vor zwei Jahren auf die Gegengerade stellen, sondern musste in den viel zu großen Gästeblock hinter dem Tor. Und wie die Wattenscheider nunmal sind, hat sich dann auch gleich jeder seinen eigenen Wellenbrecher gesucht – geschlossen stehen geht anders. So sang unser Haufen also wie schon viel zu oft auswärts in dieser Spielzeit ziemlich isoliert vor sich hin, ohne dass der Rest allzu oft Notiz davon nahm.

 

Zum Anpfiff zeigten wir ein Spruchband in Richtung Augsburg, aufgrund der verunglückten Mitstreiter. Stark bleiben! Kämpfen Simon!

 

Im Anschluss an das Spruchband begann dann der Support, welcher sich ohne unseren angestammten Trommler schwieriger als erwartet gestalten sollte. So gab es über die gesamte Spielzeit gesehen zwar einige wirklich gute Momente, doch blieb man sicherlich unter seinen Möglichkeiten – gerade zu Ende hin.

 

Auf dem Feld legten unsere Jungs direkt gut los und gingen nach sieben Minuten schon in Führung. Rot Weiss drehte daraufhin allerdings auf und konnte nach 20 Minuten zu diesem Zeitpunkt verdient ausgleichen. Zur allgemeinen Freude des Gästepöbels konnte im Gegenzug dann aber sofort wieder auf 1:2 erhöht werden. Läuft.

 

Im zweiten Durchgang ging dann das muntere Tore schießen weiter. 3:1 Nullneun (61. Minute), 3:2 Anschlusstreffer (63.) und der alte Abstand wieder hergestellt (66.). Verrückt. Mit dem 4.2 zwanzig Minuten vor Schluss schien der Drops dann gelutscht. 5:2 kurz vor Abpfiff, geile Sache.

 

Blick auf den Gegner: Guter Auftritt der Compadres mit Lippstädter Unterstützung in Halbzeit 1, weniger gut im zweiten Durchgang und in den letzten 20 Minuten wurde der Support dann eingestellt. Wird jetzt nicht groß im Gedächtnis bleiben.

 

Nach dem Spiel sah man wieder keinen Ahlener aus der Nähe und so ging es entspannt und feuchtfröhlich gen Heimat.

 

Nach elf Spieltagen macht der Blick auf die Tabelle aus Wattenscheider Sicht einfach Spaß. Es wird Zeit, dass das Wattenscheider Publikum dies zu würdigen weiß!

Am kommenden Samstag ist nicht nur Feiertag, sondern die Alemannia aus Aachen gibt sich die Ehre! Zudem Ferienbeginn. Keine Ausreden! Alle in die Lohrheide! Alle in Block C!

10. Spieltag: SG Wattenscheid 09 – Sportfreunde Lotte 1:2

 

Englische Woche. 17 Uhr. Lotte.

 

Vorfreude war jetzt nicht unbedingt zu spüren, einen gemeinsamen Treffpunkt gab es in Anbetracht der Anstoßzeit auch nicht vorher, aber dennoch war unser Block zum Anstoß echt ordentlich gefüllt. Gruppe und Umfeld gut vertreten – Daumen hoch!

 

Via Spruchband am Zaun wurde über 90min hinweg für fangerechte Anstoßzeiten plädiert.

 

Das Spiel begann sehr zäh und Lotte konnte früh in Führung gehen. Eher eine durchwachsene erste Halbzeit.

Im zweiten Durchgang hingegen machte über weite Strecken 09 das Spiel und konnte verdient den Ausgleich erzielen. Punkteteilung absolut gerechtfertigt, sogar Chancen zur Führung waren da, aber dank eines nicht gegebenen Freistoßes, aus dem der Angriff zum Siegtreffer der Gäste resultierte, blieb kein Punkt in der Hellwegstadt zurück. Ganz bittere Kiste. Trotzdem ein dickes Lob an unsere Jungs!

 

Auf den Rängen ein rundum zufriedenstellender und weitestgehend sehr guter Auftritt des Blockes. Gerade in Halbzeit 2 gut durchgedreht zwischenzeitlich. Es läuft diese Saison zumindest in der heimischen Lohrheide stimmungstechnisch - was die letzten Jahre oft nicht der Fall war.

 

Dafür werden die Auswärtsfahrerzahlen immer beschissener, was auch auf den Support drückt. Darf am Samstag nicht zu sein, denn dann geht es nach Ahlen. Aufraffen! Alle!

09. Spieltag: FC Viktoria Köln – SG Wattenscheid 09 3:1

 

Nach dem erfolgreichen Nachholspiel unter der Woche ging es am Samstag direkt mit dem nächsten Auswärtsspiel weiter.

 

In allen Belangen aber sicherlich das bisher beschissenste Spiel der Saison. Schockierend wenig 09er im Stadion. Unerklärlich. Als es letzte Saison total kacke lief, waren mehr als doppelt so viele da. Absolut kein Verständnis für derartige Auswärtsfahrerzahlen, wenn es sportlich fast schon denkbar gut läuft. Leider kann sich auch der aktive Haufen diesmal nicht davon freisprechen. Support entsprechend. In Halbzeit 1 hat man es aber wenigstens versucht…

 

War die erste Halbzeit trotz der schon hier merklichen Überlegenheit der Gastgeber auch auf dem Platz noch ganz passabel, hatte man in Halbzeit zwei zu keinem Zeitpunkt wirklich das Gefühl, als könne man Zählbares mit in den Pott nehmen. Selbst die kurzzeitige Führung sollte daran nichts ändern. Zu leicht hatte es Kölns Offensive in diesem Spiel. Dass der Rückstand dann so lange auf sich hat warten lassen, war schon fast überraschend.

 

Trotz allem haben sich die Jungs nach dem Spiel ihren verdienten Applaus abgeholt. Die Wattenscheider Fanszene hat sich diesen seit dem Sieg gegen RWE definitiv noch nicht verdient.

 

Zur unverschämten Anstoßzeit von 17 Uhr geht es am Dienstag an der heimischen Lohrheidestraße gegen die Sportfreunde aus Lotte weiter.

02. Spieltag: TuS Erndtebrück – SG Wattenscheid 09 2:3 (Nachholspiel)

 

An einem Mittwoch-Abend sollte also das Nachholspiel vom 2. Spieltag stattfinden und so ging es in mehreren Autos so spät wie möglich gen Siegerland.

 

Bei katastrophalem Wetter erreichte man dann den Ground mitten in der Pampa. Glücklicher Weise durfte der gesamte Gästeanhang auf der überdachten Tribüne im Heimbereich Platz nehmen. Feiner Zug!

 

Auf dem Platz begann das Spiel erstmal ein wenig stockend, ehe die SG durch zwei Standards mit 2:0 in Führung gehen konnte. Läuft. 09 von da an definitiv das bessere Team.

Im zweiten Durchgang wurde dann auf 3:0 erhöht und der Drops schien gelutscht.

Natürlich wurde es dann nochmal unnötig spannend gemacht, indem Erndtebrück auf 3:2 verkürzen konnte. Die letzten zehn Minuten hatten es also in sich. Glücklicher Weise konnte der Sieg in Überzahl dann aber über die Zeit gerettet werden. Im Endeffekt das Einzige, das zählt, aber eine 3:0 Führung muss definitiv souveräner über die Zeit gerettet werden, wenn sich das nicht rächen soll.

 

Auf den Rängen stand der Gästeanhang gezwungener Maßen sehr eng beisammen. Doch selbst das animierte kaum einen außerhalb der aktiven Szene, bei den Liedern mal mit einzustimmen. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob Gassenhauer oder eher melodische Lieder gesungen wurden. Die schwarz-weiße Anhängerschaft scheint trauriger Weise dieses Jahr auf fremden Boden wohl nicht allzu viel Bock auf Support zu haben.

 

Wie dem auch sei, die aktive Fanszene hat alles versucht und so können zumindest wir mit unserer Leistung zufrieden sein. Definitiv besser als die letzten Auswärtsspiele; an Gladbach kam man allerdings nicht heran. Weiter, immer weiter!

 

Unsere SG grüßt aktuell tatsächlich nach sieben Spielen vom vierten Tabellenplatz in Schlagdistanz zur Spitze. Macht uns das am Samstag bei der Viktoria aus Köln zum Favoriten?

 

Alles für Nullneun!

08. Spieltag: SG Wattenscheid 09 – SC Verl 2:1

 

Drittes Heimspiel – dritter Sieg.

Mit einer ansprechenden Leistung konnte der Sportclub aus Verl geschlagen werden. Selbst der zwischenzeitliche Ausgleich der Ostwestfalen sollte daran auch nix ändern. Insgesamt hoch erfreulich, was die Jungs diese Saison abliefern, auch wenn in Anbetracht dessen die Punktverluste kurz vor Schluss in Mönchengladbach und Velbert enorm ärgerlich bleiben …

 

Auf den Rängen leider kein Vergleich zu den ersten beiden Heimspielen. Schlecht in Halbzeit eins, bemüht in Halbzeit zwei, aber mit den paar Leuten im Block auch nicht viel mehr möglich gewesen.

 

Schon am Mittwoch geht es ins Siegerland zum TuS Erndtebrück. Aufraffen!

Am Auswärtssupport muss definitiv gearbeitet werden, der war nämlich lediglich in MG bisher wirklich zufriedenstellend

07. Spieltag: Fortuna Düsseldorf II – SG Wattenscheid 09 1:1

 

Zahlenmäßig eher unterbesetzt ging es per Zug in die Landeshauptstadt. Problemlos, unspektakulär, allerdings sollten einige eventuell ihren Alkoholkonsum auf Auswärtsfahrten überdenken. Wahnsinn, dass gerade wir das hier mal schreiben müssen.

 

Im Stadion dann ne ordentliche Anzahl 09er trotz Regen im Gästeblock gewesen, allerdings wohl zu 80% völlig taub-stumm. Zumindest beteiligte sich außerhalb unseres Gruppenumfeldes niemand am Support. So wurde zwar 90min durch gesungen, aber laut wurde es definitiv nie. Schade, potenzial wäre eigentlich da gewesen.

 

Spiel eher mäßig und wirklich spannend wurde es dann nur in den letzten Minuten, als die Fortuna erst in Führung ging, die Schwatt-Weißen aber tatsächlich nochmal ausgleichen konnten – wichtiger Punktgewinn für die Moral.

 

Weiter geht es gegen Verl.

06. Spieltag SG Wattenscheid 09 - Rot Weiss Essen 3:0

Wer hätte das gedacht?

 

Nachbarschaftsduell unter Flutlicht gegen RWE, das hat schon definitiv was. Wobei wohl jedem ein Freitag-Abend lieber gewesen wäre als der Dienstag. Aber sei es drum, für Heim-Fans sicherlich auch so machbar. In diesem Fall aber wohl auch für unsere Gäste.

 

Schon vor ein paar Wochen begannen für unsere Gruppe plus Umfeld die Vorbereitungen auf dieses Spiel. Mehrere Tage wurde Folie geschnitten, geklebt oder Buchstaben mussten wieder entfernt werden, weil die richtige Ausrichtung eines großen ‚N‘ für einige wohl eine schier unlösbare Aufgabe zu sein scheint ;-).

 

Die meiste Arbeit nahmen aber die je 100 Stadt- und Vereinswappen in Anspruch, welche alle von Hand gesprüht und ausgeschnitten wurden. Hat einiges an Zeit, Geld und Nerven gekostet, vor allem aber viel Freude bereitet und die Leute noch enger zusammenrücken lassen. Ausgewählte Leute außerhalb der Gruppe bei derartigen Aktivitäten mit einzubinden, erscheint uns definitiv als der richtige Weg, um jene langfristig gesehen an die Gruppe zu binden.

 

Am Spieltag selbst traf man sich sehr frühzeitig in einer Kneipe zu ein paar geselligen Bierchen, ehe es dann geschlossen zu Fuß gen Stadion ging. Die Aufbauarbeiten für das spätere Intro hielten sich diesmal in Grenzen, da lediglich das Spruchband am Zaun befestigt werden musste.

 

Als die Mannschaften dann einliefen und die Wappen nach oben gingen, war jedem klar, dass sich der ganze Aufwand mal wieder gelohnt hat. Schönes Bild!

 

Auf dem Platz fing RWE erstmal gut an und machte das Spiel. Dennoch schafften es die Schwarz-Weißen, das erste Tor des Abends zu erzielen und gingen zu dem Zeitpunkt eher überraschend in Führung. Danach dominierten die Hellwegstädter das Geschehen, während bei RWE nicht mehr viel zusammen lief. So konnte auch noch vor der Halbzeit das 2:0 erzielt werden.

 

Im zweiten Durchgang lief es ähnlich weiter und spätestens als das 3:0 nach keinen 20 Minuten fiel, hatte wohl keiner im Stadion mehr das Gefühl, als könne da etwas anbrennen. So kam es auch und die Kiste wurde locker runter gespielt. Sieg. Wahnsinn.

 

Auf den Rängen blicken wir als Gruppe auf den besten Heimauftritt unserer fast vierjährigen Geschichte zurück. War die Stimmung schon in Halbzeit 1 ziemlich gut, wurden im zweiten Durchgang nochmal zwei Schippen drauf gelegt und so kam es tatsächlich, dass sich ein Großteil der Tribüne gemeinsam hinsetze, um kurze Zeit später in Ekstase wieder aufzuspringen. Unser Vorsänger wähnte sich zu diesem Zeitpunkt im falschen Film – gerne häufiger so!

 

Der Vollständigkeit halber ein Blick auf die Gäste: Knapp 1.500 RWEler haben den kurzen Weg in die Nachbarstadt auf sich genommen. Fest zu stellen ist, dass es in der Sommerpause wohl einen größeren Bruch innerhalb der rot-weißen Fanszene gab. So scheint die neu gegründete Gruppierung „Vandalz“ das Zepter in die Hand genommen zu haben, während UE ziemlich rapide an Einfluss und Leuten verloren haben dürfte. Allerdings nur eine Einschätzung aus der Ferne.

 

Stimmungstechnisch fing Rot-Weiss natürlich stark an und war uns sicher überlegen. Ist dann aber spätestens nach dem 2:0 ziemlich still geworden im Gästebereich. Im Zuge des 3:0 packte die Ultraszene dann ihre Sachen und verließ das Stadion. Wir finden das bereits am sechsten Spieltag nicht nachvollziehbar, erstrecht wenn man die Woche zuvor 9:1 gewinnen konnte, aber die Jungs werden schon ihre Gründe gehabt haben.

 

Alles in allem wird uns dieser Abend noch wat länger im Kopf bleiben, er schürt allerdings auch Erwartungen für die kommenden Auftritte auf den Rängen. Der Ruck, der in der Sommerpause durch die Gruppe ging, konnte bisher gut auf die Ränge projiziert werden; man ist aktuell auf einem guten Weg, nun gilt es aber, diesen zu festigen. Weiter, immer weiter!

 

Nicht unerwähnt sollen natürlich unsere Würzburger Freunde bleiben, die sich auf den Weg zum Spiel gemacht haben, dieses aber dank Stau nie erreichten. Gegen Mitternacht durfte man sie dann aber doch noch in Empfang nehmen. Kickers und die SGW!

05. Spieltag SSVg Velbert 02 - SG Wattenscheid 09 3:2

Bitter.

 

Die erste Halbzeit glich wahrlich einem Wechselbad der Gefühle. Frühe Führung, Velbert dreht das Spiel innerhalb kürzester Zeit und erneut ein zeitnaher Ausgleich unserer Elf. Velbert zu dem Zeitpunkt sicher mit den besseren Chancen.

 

Im weiteren Verlauf zeigten die Schwarz-Weißen (mal wieder in Orange) allerdings nicht ihre beste Leistung, wodurch Velbert immer mal gefährlich vor das Tor kam. Dass man dann auch noch in Unterzahl spielen musste, trug seinen Teil dazu bei.

 

Deshalb war man kurz vor Schluss auch sehr froh, dass man wohl dennoch mit einem Punkt zurück in die Hellwegstadt fahren würde… aber denkste. In der Nachspielzeit erzielt Velbert die Führung. Prima.

Unmut natürlich groß, aber wirklich unverdient war es nicht.

 

Auf den Rängen eine solide erste Halbzeit und auch danach noch bis zur 80. Minute durch supportet, ehe man sich dann auf kurze Anfeuerungsrufe beschränkt hat – spielbezogen, angemessen. Insgesamt kann man nach drei Spieltagen mit der eigenen Leistung ganz zufrieden sein. Dennoch geht da noch einiges!

04. Spieltag SG Wattenscheid 09 - FC Wegberg-Beeck 5:0

 

 

Das erste Heimspiel für unsere SG stand also erst am vierten Spieltag an. Mit dem Aufsteiger aus der Mittelrheinliga kam dann zwar sicher kein Verein zu Gast an die Lohrheide, der einen mit der Zunge schnalzen lässt, allerdings einer, bei dem man sich durchaus Hoffnung auf nen Dreier machen kann.

 

Entsprechend motiviert traf sich unsere Gruppe inkl. Umfeld bei bestem Wetter und so verrinten die Stunden bis Anpfiff ziemlich schnell bei Bier und guten Gesprächen.

 

Das Geschehen auf dem Platz ist diesmal schnell erzählt. Von Anfang an dominierte das richtige Team und so wurde der Liganeuling hoch verdient mit 5:0 aus der Lohrheide geschossen.

 

Auf den Rängen entsprechend gute Stimmung. 90min wurde von der aktiven Szene durchgedreht – wohl gemerkt auch vor der Führung auch schon sehr ansprechend. Weiter so!

 

03. Spieltag Borussia Mönchengladbach II - SG Wattenscheid 09 1:1

 

Am 03. Spieltag durfte auch unsere SG erstmalig in das Ligageschehen eingreifen. Mit dem Auswärtsspiel am Niederrhein stand auch direkt das Duell gegen den letztjährigen Meister an.

 

Wir riefen zur gemeinsamen Zugfahrt auf und circa 40 Leute folgten diesem Aufruf. Definitiv ausbaufähig, allerdings nicht großartig überraschend. Geschlossen in weiß gekleidet ging es also gut gelaunt gen Niederrhein. Nix Erwähnenswertes passiert.

 

Das Grenzlandstadion wurde erst kurz vor Anpfiff erreicht und nach einer langwierigen Kontrolle ging es geschlossen in den Block.

 

Auf dem Platz zeigte unsere Elf eine erfreulich gute Leistung und ging nicht unverdient durch ein sehenswertes Tor in Führung.

 

Auch der Gästeanhang präsentierte sich an diesem Tag von seiner besten Seite. Über die ganze Spielzeit wurde gut Gas gegeben von unserem Haufen – die übrigen 09er erreichte man allerdings nicht allzu häufig. Trotz allem hat ein Auswärtsspiel schon lange nicht mehr so viel Bock bereitet und macht Lust auf die kommenden Wochen.

 

Die Führung konnte hingegen leider nicht ins Ziel gerettet werden – Borussia glich kurz vor Ende aus. Ein Ergebnis, das zu dem Zeitpunkt auch gerechtfertigt war.

 

Eine ereignislose Zugfahrt zurück in das Herz des Ruhrgebiets war dann der Abschluss einer Auswärtsfahrt, die definitiv positiv in Erinnerung bleiben wird.

 

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